Um den Begriff noch einmal zu definieren:
Bei der NN geht es darum, dass Internetströme gleich behandelt werden. Netzbetreiber fordern, bestimmte Services im Internet extra bestuern zu können. Das heißt, dass auch sie etwas von den Gewinnen einheimsen können, den sie im endeffekt Unternehmen wie Google, Skype oder Amazon erst ermöglichen. Das dabei die Gefahr besteht, den Wettbewerb massiv beeinflussen zu können, kämpfen nach wie vor viele dafür, die NN, das offene Netz, ohne kompromisse zu erhalten.
- Den ältesten Beitrag, den wir bisher über das Thema gefunden haben, stammt aus dem Jahr 1996. Dabei geht es, ganz gleich, wie es auch heute der Fall ist, um das erhöhte Datenaufkommen durch neue Services.
- Ein weiterer Beitrag aus dem Jahr 2006 berichtet von dem Versuch, das Prinzip der NN im amerikanischen Gesetz zu verankern. In diesem Fall haben die Netzbetreiber den Erfolg nach Hause bringen können und der Gesetzesentwurf bleibt eine Wunschvorstellung.
- Ausgehend davon, wird das Thema auch in anderen Ländern heiß diskutiert. Auch die deutsche Telekom äußert sich durchaus unterstützend zu dem Thema. Im Grunde sind die Argumente aller, die sich gegen die NN aussprechen, die gleichen: sie wollen die erhöten Kosten, die durch neue Breitbandinternetservices entstehen, decken können.
- Natürlich hat auch der Internetgigant Google ein Wörtchen mit zu reden. Diese sprechen sich grundlegend für die NN aus, nehmen aber mobile Netze aus.
- Wir haben auch eine online Petition gefunden, die mithilfe der Allgemeinheit die NN schützen will. Initiative Pro Netzneutralität nennt sich das ganze und kann von jedem unterstützt werden.
- Last but not least hat auch die EU eine Konferenz abgehalten, die das Thema behandelt. Wie auch schon im Blog geschrieben, gibt es hier ein Press Release zu besagter Konferenz.
Das war ein Überblick über unsere bisherigen Aktivitäten und Recherchen. Wir dürfen alles gespannt sein, wie sich das Thema weiter entwickeln wird.
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